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Barcelona 2012 – Tag 2

Katarzyna PotockaKatarzyna Potocka

Der zweite Tag in Barcelona begann mit einer U-Bahnfahrt bis zur Station Passeig de Grácia. Zuerst ging es zur Casa Batlló, da wir hier den Eintritt von Hoferreisen inklusive hatten. Es ist wirklich ein tolles Haus 1907 erbaut von Gaudí für den Textilindustriellen Josep Batlló i Casanovas.

Weiter gings zur Casa Milà = La Pedrera (Der Steinbruch), ebenfalls einem Gebäude von Gaudí. Dieses Appartementhaus war eine von Gaudís letzten Arbeiten, bevor er mit der Sagrada Família begann. Es ist ein bemerkenswerter Bau und speziell das Dach welcehs man um satte 15 € besichtigen darf ist für Höhenangstlose sicherlich ein tolles Erlebnis. Für mich war es eher ein Spaziergang durch die Hölle, nachdem teilweise die Brüstung nicht viel höher war als meine Knie, habe ich permanent irgendwelche Leute vom Dach fallen sehen. In Österreich wäre das sicherlich zu wenig Sicherheit für Touristen, vor allem um 15 €.

Danach wollten wir, wie es bei jedem Barcelona Besuch empfohlen wird, die Sagrada Família besichtigen und zwar nicht nur von aussen. Angeblich ist die Sagrada Família das letzte Bauwerk an dem Gaúdi vor seinem Tod noch gearbeitet hat, bevor er von einer Straßenbahn angefahren wurde und im Krankenhaus gestorben ist. Allerdings hat uns keiner gesagt, dass die Sagrada nur bis 18 Uhr offen hat und man nur vorher noch rein kann. Na gut, um gleich bei der Sagrada Família zu bleiben springen wir kurz zum Tag 3 und erzählen die Geschichte wie wir am Mittwoch in der Früh gleich zur Sagrada gefahren und wollten natürlich gleich rein, auch um 15 € … doch ohoh … haben wir extra Zeit für die Sagrada mitgebracht … nein, denn die Schlange war unmöglich! Wirklich unmöglich!!!! Für alle die diese Schlange meiden wollen, es gibt einen schnellere Weg um zu einer Eintrittkarte zu kommen. Allerdings muss man dafür mindestens einen Dipl.-Ing. in Naturwissenschaften haben oder viel Erfahrung mit Bankautomaten. Nachdem Gerwin auf die Idee gekommen ist zum InfoStand zu gehen, wo ganz groß drauf stand, dass sie keine Tickets für die Sagrada verkaufen (angemerkt, der Stand befand sich direkt gegenüber der Eingangstür der Sagrada) hat er auf Anfrage erfahren, dass die Tickets auch in jeder Filiale einer Bank La Coixa verkauft werden … Wunderbar – Perfekt – Besser geht’s ja gar nicht – na dann auf zur Bank, die sich übrigens ca. 10 m vom Haupteingang der Sagrada befand. Also auf zur Bank … zwei Personen vor dem Automaten, perfekt. 5 min, 10 min, 15 min,…. Du meine Güte was machen die da … hat sich herausgestellt, dass die vor uns wegen der Sonneneinstrahlung nichts auf dem Schirm sahen, also haben wir aus ihren Fehlern gelernt und sind rein in die Filiale gegangen um dort unser Glück zu versuchen. Wieder zwei Personen vor uns. Nach 15 Minuten hat das erste Paar einen Erfolg verbuchen können … ich versucht ihnen noch ihr Wissen abzukaufen, aber sie wollten wohl die vergeudete Zeit wieder aufholen 😉 Na gut, das nächste Paar versuchte es ebenfalls, scheiterte aber großartigst an der fehlenden Sprachauswahl. Also bin ich gschwind rein und habe gefragt wie man die Sprache umstellen kann … einfach nur die Kreditkarte zuerst reinschieben … gut wird gemacht. Also Info an Gerwin weitergegeben und los geht’s. Wir sind dran … nach ca. 30 Minuten sind wir tatsächlich kurz davor, Tickets für die Sagrada Família zu kaufen. Karte rein, Sprache ausgewählt, richtige Tickets gecheckt und nun …. waaaaas, die wollen einen PIN … kein PIN Code auf der Kreditkarte … wie, was, wo … wie soll das laufen wenn man keinen PIN hat … also ich wieder rein in die Filiale und Frage wie das ohne PIN funktionieren soll … die Dame ganz gelassen “Gar nicht, man braucht einen PIN Code!” Im Bild unten sieht man übrigens wie die Technik Menschen dazu bringt zu fünft über einem kniffligen Problem zu grübeln…. Also nach sehr mühsamen 40 Minuten verzweifeltem versuchen Tickets für Sagrada Família zu besorgen haben wir es aufgegeben und entschieden, dass wir irgendwann wieder nach Barcelona kommen müssen … 😉

Den Abend haben wir mit einem langen Strandspaziergang und einem Essen direkt am Strand verbracht. War ein toller Abend mit super Stimmung!

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